Lichtfries

Die Fassade des Neubaus des Kunstmuseums Basel entfaltet ihre Wirkung durch die Symbiose von Stein und Licht: Auf einer Höhe von zwölf Metern umzieht ein drei Meter hoher Fries das Gebäude. Seine horizontalen Fugen werden vom einfallenden Tageslicht verschattet, können jedoch präzise mit weissen LEDs ausgeleuchtet werden. Durch die Reflexion am hellen Friesstein entsteht ein indirektes Licht, das zur Darstellung von Text- und Formelementen genutzt werden kann.

Der Fries wurde von iart gemeinsam mit den Architekten Christ & Gantenbein als integraler Bestandteil der Architektur konzipiert. Seine subtile Bespielung lässt die Fassade mal mehr und mal weniger transparent wirken und suggeriert unterschiedliche Interaktionen zwischen dem Gebäudeinnern und dem Stadtraum. Für den Betrachter entstehen Licht- und Schattenbilder, die flüchtig sind und dennoch wie gemauert erscheinen.
Date:
04/17/2016
Location:
Basel
Profession:
Innovation Design, Prototyping, Graphic Design, System Engineering, Software Development, Lighting Design, Architecture

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